Löffelchen für Löffelchen nachhaltig

Babybrei selber kochen: Tipps für die Zubereitung der ersten Beikost

Meist bekommen Babys zwischen dem fünften
und siebten Monat ihren ersten Brei.
Foto: djd/Emeal Essglas/ManEtli - stock.adobe.com
(djd). Meist bekommen Babys zwischen dem fünften und siebten Monat ihren ersten Brei - ganz neue Geschmacksrichtungen nach all der Mutter- oder Flaschenmilch. Die Auswahl an Produkten in Drogerien und Supermärkten ist riesig. Doch die Beikost lässt sich auch ganz einfach selber machen.

Frische Zutaten verwenden

Frische Gemüse, Wasser und Rapsöl: Mehr benötigen Eltern für den ersten Brei am Mittag nicht, denn Babys brauchen anfänglich noch keine große Abwechslung. Klassischer "Starter" ist dabei der Karottenbrei. Nach und nach kann man etwas experimentieren, zum Beispiel die Karotten gegen Pastinaken, Zucchini und Brokkoli tauschen und mit Kartoffeln oder Fleisch ergänzen. Jede Woche darf es eine neue Zutat sein. Meist folgt zwischen dem sechsten und achten Monat ein Milch-Getreide-Brei und zwischen Monat sieben und neun ein Getreide-Obst-Brei, etwa Griesbrei mit Birne oder Haferbrei mit Banane. Beim vorsichtigen Ausprobieren können sich Eltern danach richten, was gerade Saison hat. Generell sollte man beim Selberkochen auf hochwertige, frische Zutaten achten und vorzugsweise Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau wählen. Ebenso wichtig: die Lebensmittel schonend zubereiten, damit Vitamine und Vitalstoffe weitgehend erhalten bleiben, und kein Salz und scharfe Gewürze verwenden.

Praktisches Thermo-Essglas für unterwegs

Sinnvoll ist es, mehrere Portionen vorzukochen und einzufrieren. Im Kühlschrank kann die Beikost bis zu 24 Stunden aufbewahrt werden, zum Beispiel in einem speziellen Essgläschen, das sich gut für die Spazierausfahrt mit dem Nachwuchs mitnehmen lässt. Im Thermo-Essglas Emeal etwa bleiben Gemüse- und Obstbreie frisch. Da das schadstofffreie Essglas gut geschützt zusammen mit einem plastikfreien Babylöffel in einem Thermobecher steckt, können die Kleinen auch unterwegs eine warme Mahlzeit essen. Das spülmaschinenfeste Gläschen, das unter www.emil-die-flasche.de bestellt werden kann, lässt sich nach der Reinigung immer wieder neu mit Babys Lieblingsbrei befüllen. Anders als in Mehrweggefäßen aus Metall oder Plastik können sich keine schädlichen Keime und Bakterien festsetzen. Rezepte für Babybreie finden Eltern im Internet. Eine Broschüre mit dem Essens-Fahrplan fürs erste Lebensjahr und einfachen Rezepten kann man beispielsweise bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung unter www.ble-medienservice.de kostenlos bestellen.

Auch im Winter einfach Wäsche trocknen

So muss man auf seinen Lieblingspulli nicht lange verzichten

Waschen, trocknen und wieder anziehen: Mit einem
effizienten Trockner muss man nicht lange auf
seine Lieblingskleidung verzichten.
Foto: djd/Beko
(djd). Wäsche, die im Freien trocknet, duftet unvergleichlich frisch und gut. In der kalten Jahreszeit ist das allerdings kaum möglich. Notgedrungen wird die Wäsche dann wieder in der Wohnung oder in Kellerräumen getrocknet. Vielen fehlt jedoch der Platz für den Wäscheständer; die Wohnräume werden feucht und die Kleidung riecht muffig, weil sie zu langsam trocknet.

Trocknen mit niedriger Temperatur

Für viele Haushalte kann ein moderner Wäschetrockner eine gute Lösung sein. Als besonders energieeffizient erweisen sich dabei Wärmepumpentrockner. Der Vorteil: Im Vergleich zu vielen konventionellen Kondenstrocknern wird die Wäsche bei gleicher Leistung auf einem niedrigeren Temperaturniveau getrocknet. Das spart Energie, schont so die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen. Der Wärmepumpentrockner "DE8635RX" von Beko rangiert beispielsweise in der Energieeffizienzklasse A+++ und ist sogar zehn Prozent sparsamer als in dieser Kategorie üblich. Von der Stiftung Warentest wurde das Gerät im September 2018 mit der Gesamtnote "Gut" (1,8) beurteilt. Der acht Kilogramm fassende Trockner sei "sparsam und recht günstig", so das Testmagazin. 16 Programme und drei Zusatzfunktionen bieten die passende Pflege für alle Arten von Textilien: Nicht nur Baumwollteile, wie Handtücher, Bettwäsche oder Shirts, können problemlos getrocknet werden, im richtigen Programm können auch empfindliche Stücke aus Seide oder Wolle in den Trockner gegeben werden.

Gleichmäßig und schonend trocknen

Zu den Ausstattungsmerkmalen des Trockners gehören neben dem automatischen Knitterschutz, der die Wäsche durch schonende Trommelbewegungen auflockert, auch das BabyProtect-Programm, das mit besonders hohen Temperaturen arbeitet. So wird verhindert, dass sich auf der noch feuchten Wäsche Bakterien oder Keime bilden, mit denen Kleinkinder oder Allergiker in Kontakt kommen könnten.

Eine gleichmäßige und schonende Trocknung der Wäsche wird durch die integrierte FlexySense Technologie erzielt. Hier messen Sensoren die Restfeuchte und Temperatur in der Trommel und stoppen das Programm automatisch, wenn der gewünschte Trocknungsgrad erreicht ist. Das LC-Touch-Display unterstützt bei der Bedienung: Egal ob Startzeitvorwahl, der Hinweis zum Entleeren des Kondenswasserbehälters oder zum Reinigen des Flusensiebs - alles ist auf einen Blick ersichtlich.

Artgerecht und ursprünglich

Hundeernährung: Bei Trockenfutter auf hohen Fleischanteil achten

Wenn es um artgerechte Hundeernährung geht,
orientieren sich Hundehalter gerne am Wolf -
an seiner Beute und seinem Fressverhalten.
Foto: djd/www.carnilove.de
(djd). Der Hund gehört wie sein naher Verwandter der Wolf zu den Carnivoren, den Fleischfressern. Doch durch das jahrhundertelange Zusammenleben mit dem Menschen haben sich die Lebens- und Nahrungsgewohnheiten des Hundes geändert. Er muss sich nicht mehr selber mit Futter versorgen, indem er Beutetiere jagt. Trotzdem ist und bleibt der Hund ein Carnivore, der auf die Aufnahme von Fleisch eingestellt ist und hochwertiges tierisches Eiweiß braucht.

Zurück zu den ursprünglichen Ernährungsbedürfnissen

Wenn es um artgerechte Hundeernährung geht, orientieren sich Hundehalter gerne am Wolf - an seiner Beute und seinem Fressverhalten. Deshalb wurde zum Beispiel Carnilove Hundefutter mit dem Gedanken an die ursprüngliche Herkunft des Hundes hergestellt. Typische Beutetiere, wie Rentier, Hirsch, Ente, Fasan, Lamm, Wildschwein, Truthahn oder Lachs, entsprechen den natürlichen Nahrungsquellen der wildlebenden Vorfahren unserer Hunde. Doch auch Waldfrüchte, Gemüse, Wildbeeren und Kräuter standen über den Magen-und Darminhalt der Beutetiere auf ihrem Speiseplan. Sie versorgen den Körper mit den notwendigen Vitaminen und Nährstoffen. Mit einem Verhältnis von 70 Prozent Fleisch zu 30 Prozent pflanzlichen Bestandteilen wurde das Futter an die speziellen Bedürfnisse und den Verdauungstrakt eines Fleischfressers angepasst. Auf den Zusatz von Getreide und Kartoffeln - ein häufig verwendeter Füllstoff in handelsüblichem Hundefutter - wurde dagegen verzichtet, weil beide nicht zur ursprünglichen Ernährung der Vierbeiner gehören. Das Trockenfutter klassisch sowie auch als Fresh-Variante mit Frischfleisch im Fleischanteil sowie knusprige und softe Snacks sind erhältlich im gut sortierten Fachhandel oder im Onlineshop unter www.carnilove.de.

Ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe

Das Fleisch und die tierischen Bestandteile des Hundefutters werden nach strengen Qualitätskriterien ausgewählt und stammen von kontrollierten landwirtschaftlichen Betrieben. Frei von Farb- und Konservierungsstoffen, die ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen können, ist das Futter leicht verdaulich und bietet eine optimale Verwertbarkeit der Nährstoffe.

Mit Spaß und Erfolg durch die Schulzeit

So werden Mathe und Englisch zum Kinderspiel
 
Viele Kinder brauchen gezielte Förderung, um
den Spaß am Lernen nicht zu verlieren.
Foto: djd/KUMON
(djd). Die beste Formel für erfolgreiches Lernen lautet: können plus wollen. So erleben Eltern tagtäglich, wie ihnen ihr Nachwuchs "Löcher" in den Bauch fragt und mit einem beinahe unstillbaren Wissensdurst die Welt entdecken will. Diese Motivation fürs Lernen beizubehalten, ist die wichtigste Grundlage für eine gelungene Schulkarriere. Englisch und Mathematik in Kindergarten und Vorschule? Wenn Lernen von Anfang an positiv besetzt ist, stellen die neue Sprache oder das Jonglieren mit Zahlen kein Problem dar. Es macht den Kindern sogar richtig Spaß. Viele Eltern suchen nach Möglichkeiten, ihre Sprösslinge auf die beste Weise zu fördern. Sie möchten ihnen dabei helfen, leicht und locker an Lernstoff heranzugehen und eigenständig Wissen zu erwerben, denn wer stolz auf seine positiven Ergebnisse blickt, geht auch gerne in die Schule.

Mit abgestimmten Materialien "Lernhunger" stillen

Moderne Lerncenter und Nachhilfeprogramme sind die ersten Anlaufstellen, um Schulproblemen vorzubeugen und sie aus dem Weg zu räumen. So hat Sengül aus Neuss mit Kumon professionelle Hilfe für ihre siebenjährige Tochter gefunden: "Kayra hat nicht nur tolle Noten und kommt schnell voran in Mathematik. Sie hat gelernt, Verantwortung für ihre Pflichten zu übernehmen und in Englisch ist sie nun die Klassenbeste." Das auf Englisch und Mathematik spezialisierte Programm unterscheidet sich von der klassischen Nachhilfe darin, dass es die Eigeninitiative fördert und Werkzeuge an die Hand gibt, anhand derer sich mit Freude lernen lässt. Während die Kids im Lerncenter üben, wie sie gezielt an Unterrichtsstoff herangehen und sich selbst fürs "Pauken" motivieren, stehen die Eltern ihnen zu Hause zur Seite, beantworten Fragen und kontrollieren die Aufgaben, die der Nachwuchs zu erledigen hat.

Den Lern-Flow am eigenen Leib erleben

Eine kostenfreie Einstufung zeigt den Wissensstand des Schülers, ein "Instructor" achtet darauf, dass sein Schützling in seinem optimalen Lernbereich arbeitet, Lücken geschlossen werden und Konzentration aufgebaut wird. Im Programm für Englisch lernen die Kinder zunächst intuitiv, wie sie auch die Muttersprache erlernen: Durch das Hören wird das Hörverstehen ausgebildet, durch Nachsprechen die Aussprache geschult. Familien, die sich inspirieren lassen wollen, finden weitere Informationen zum  Lernprogramm unter www.kumon.de. Wer das Lerncenter besucht, erlebt oft, wie sich ein Flow in Gang setzt, die Schüler gehen völlig in ihrem Tun auf. So berichtet etwa Mats aus Freiburg-Wiehre: "Früher mochte ich Mathe nicht, jetzt ist es mein absolutes Lieblingsfach."

5 Fragen zu Qualität und Sicherheit, wenn Sie Leitungswasser trinken


In Deutschland kann man Leitungswasser bedenkenlos
nutzen, denn es ist das Lebensmittel, für das die
strengsten Kontrollgesetze gelten.
Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut
(rgz). Viel trinken ist gesund. Besonders gesund und komplett kalorienfrei ist reines Wasser. Doch kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um Leitungswasser.

1. Leitungswasser trinken, das vom Wasserwerk kommt - wer sichert die Qualität?

Mit der Trinkwasserverordnung hat Deutschland eines der strengsten Gesetze zum Thema Wasserqualität, Trinkwasser ist das Lebensmittel, das am strengsten kontrolliert wird. Leitungswasser zu trinken, ist daher unbedenklich. Nur wenn es vom eigenen Hausbrunnen kommt, sollte die Qualität regelmäßig überprüft werden. Wasserwerke sind verpflichtet, die Qualität und die Einhaltung strenger Grenzwerte bei chemischen, physikalischen oder biologischen Belastungen sicherzustellen und führen engmaschige Kontrollen durch.

2. Welche Giftstoffe können ins Trinkwasser gelangen?

Aus der Landwirtschaft, über Abwässer oder andere Bodenbelastungen können Nitrate, Arzneimittelrückstände und andere Stoffe ins Grundwasser oder in für Trinkwasser genutzte Oberflächengewässer gelangen. Wer Leitungswasser trinken will, muss dennoch nicht um seine Gesundheit fürchten. Denn belastetes Wasser wird entweder so in den Wasserwerken aufbereitet, dass es uneingeschränkt genussfähig ist, oder es wird nicht ins Leitungsnetz eingespeist. Belastungen können allerdings auch im Haus selbst ins Wasser gelangen - siehe Frage 3.

3. Welche Gefahren gibt es in der Trinkwasserinstallation des Hauses?

Für die Trinkwasserqualität bis zum Hausanschluss ist der Wasserversorger verantwortlich, in der Hausinstallation liegt die Verantwortung beim Hausbesitzer. Alte Bleirohre, die Giftstoffe abgeben, sind verboten und sollten für die Trinkwasserverteilung nicht mehr eingesetzt werden. Ist die Trinkwasserinstallation in einem älteren Gebäude noch nicht erneuert, lohnt es sich nachzufragen. Wenn der Trinkwasser-Klassiker Kupfer [https://mein-haus-kriegt-kupfer.de/einsatzmoeglichkeiten/trinkwasser] als Leitungsmaterial verbaut ist, ist man auf der sicheren Seite. Kupfer schützt sich selbst mit einer Oxidschicht gegen Korrosion, ist ein Garant für eine hohe Trinkwasserqualität und gehört daher auch heute noch zu den am häufigsten eingesetzten Materialien für die Hausinstallation.

4. Muss ich mich vor Legionellen fürchten?

Legionellen sind Keime, die so gut wie immer im Wasser vorkommen. Vermehren können sie sich nur, wenn das Trinkwasser stagniert, also länger in den Leitungen steht. Im Einfamilienhaus ist das normalerweise kein Problem, in Mehrfamilienhäusern muss der Eigentümer die Trinkwasserqualität regelmäßig kontrollieren. Wer Leitungswasser trinkt, muss sich vor Legionellen nicht fürchten: Beim Verzehr sind sie vollkommen ungefährlich. Zur Gesundheitsgefahr werden sie nur, wenn sie zum Beispiel unter der Dusche über Wasserdampf eingeatmet werden. Bei Befall ist eine Desinfektion mit hohen Temperaturen nötig, wie sie zum Beispiel bei Kupferrohren problemlos durchgeführt werden kann.

5. Soll ich mein Wasser filtern?

Viele Haushalte benutzen Aktivkohle-Wasserfilter. Diese entfernen vor allem Kalk aus dem Leitungswasser, der gesundheitlich unproblematisch ist. Für Tee und andere Getränke kann kalkarmes, weiches Wasser aber erwünscht sein. Zu beachten ist, dass Aktivkohlefilter bei längerer Benutzung verkeimen können, besonders, wenn die Kartusche nicht so oft wie vom Hersteller empfohlen gewechselt wird. Man kann das gefilterte Leitungswasser dennoch sicher trinken, wenn es zuvor abgekocht wird.

Tierisch gute Ferien

Beim Urlaub im Ferienhaus fühlen sich Frauchen, Herrchen und Vierbeiner wohl

Urlaub mit Hund: In der schönsten Zeit des Jahres
darf der vierbeinige Freund nicht fehlen.
Foto: djd/www.bestfewo.de/Javier brosch - stock.adobe.com
(djd). Ohne den geliebten Vierbeiner in den Urlaub? Das ist für die meisten Hundebesitzer undenkbar. Schließlich gehört der tierische Hausgenosse zur Familie, mit der man die schönste Zeit des Jahres verbringen möchte. Auch der Deutsche Tierschutzbund rät dazu, Hunde möglichst mitzunehmen. Sie haben eine besonders starke Bindung an Herrchen oder Frauchen und sind meist unkomplizierte Reisebegleiter.

Schnelles Finden der passenden, hundefreundlichen Unterkunft

Steht das Reiseziel fest, muss die passende Unterkunft her. Die Suche kann jedoch recht aufwendig sein, denn in vielen Hotels und Ferienanlagen sind Haustiere unerwünscht. Einfacher ist es da, direkt nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus Ausschau zu halten, in dem Vierbeiner willkommen sind. Beim Portal für Online-Ferienhausvermietung www.bestfewo.de etwa können Hundebesitzer nach haustierfreundlichen Unterkünften suchen und sie direkt online buchen. "In den letzten drei Jahren ist die Summe der vermittelten Übernachtungen in hundefreundlichen Unterkünften bei BestFewo um 71 Prozent gestiegen", erklärt Carsten Gersdorf, Gründer und Geschäftsführer der Ferienhausplattform, die deutschlandweit mehr als 90.000 Unterkünfte anbietet. Viele Vermieter halten Hundekörbchen, Decken, Fressnapf und Co. bereit, sodass sich die tierischen Urlauber schnell wohlfühlen.

Hunde willkommen

Die haustierfreundlichen Ferienhäuser haben oft einen umzäunten Garten, in dem Hunde gefahrlos auf Erkundungstour gehen können. Über detaillierte Filtermöglichkeiten auf der Online-Plattform können Hundebesitzer direkt anklicken, was ihnen für den Urlaub im Ferienhaus am wichtigsten ist. "Am besten nimmt man zusätzlich vorab mit dem Vermieter Kontakt auf. So erfährt man schnell, was schon vor Ort ist oder was man bei der Anreise beachten sollte", rät Gersdorf.

Herumtoben am Hundestrand

Hundefreundliche Urlaubsziele gibt es viele. Wer mit seinem Tier verreist, bevorzugt meist Orte, die mit dem Auto gut zu erreichen sind und an denen das Klima für die Fellnase angenehm ist. An Nord- und Ostsee etwa gibt es zahlreiche ausgewiesene Hundestrände, an denen der Vierbeiner herumtoben und ins Meer springen darf. Und wer nicht gerade in der Hauptsaison fährt, profitiert von leeren Stränden und günstigen Preisen bei den Unterkünften. Zu den Spitzenreitern beim Urlaub mit Hund gehört auch Bayern. Egal, ob im Allgäu, im Chiemgau oder dem Bayerischen Wald: Gemeinsame Wanderausflüge und Abkühlungen in glasklaren Seen machen Herrchen, Frauchen und Vierbeinern gleichermaßen Spaß.

Ist das Kind ganz Ohr?

Eltern sollten bei ihren Kindern stets sorgfältig auf gutes Hören achten

Hörst du auch die leisen Töne? Eltern sollten das
Hörvermögen ihrer Kinder aufmerksam beobachten.
Foto: djd/Phonak/Getty Images/Neustockimages
(djd). Vor allem Eltern kleinerer Kinder können ein Lied davon singen: Kaum ist der eine Schnupfen abgeklungen, steht schon der nächste Infekt ins Haus. Zwar ist eine Erkältung meist harmlos. Doch gerade bei den Jüngsten sollte man aufmerksam sein, vor allem, was die Ohren angeht. Denn Infektionen gehören zu den häufigsten Auslösern erworbener Hörminderungen.

Kinderohren brauchen Schutz

Bei Kindern haben Viren und Bakterien leichtes Spiel. Ihr Immunsystem muss sich erst entwickeln - acht bis zwölf Infekte pro Jahr gelten als normal. Dass im Rahmen von Erkältungskrankheiten die Ohren häufig in Mitleidenschaft gezogen werden, liegt aber auch an den anatomischen Besonderheiten. "Bei Kindern ist, anders als bei Erwachsenen, die Verbindung zwischen Nasen- und Rachenraum kürzer. So können Bakterien schneller ins Mittelohr aufsteigen", erklärt Marco Faltus, Leiter der Abteilung Audiologie des Schweizer Hörgeräte-Herstellers Phonak. "Schwellen die Schleimhäute im Nasen-Rachenraum an, kann Sekret unter Umständen nicht vollständig abfließen." Verfestigt sich das Sekret, sprechen HNO-Ärzte von einem Paukenerguss, der das Hören beeinträchtigt. Eine weitere Gefahr: Sekret, das nicht abfließen kann, bietet Erregern von Mittelohrentzündungen einen Nährboden. Wird diese nicht erkannt, besteht die Gefahr, dass die Hörsinneszellen geschädigt werden.

Lieber einmal öfter zum Arzt

Wenn Kinder verzögert auf Ansprache reagieren, ihr Hörspiel lauter stellen oder bestimmte Buchstaben beim Sprechen plötzlich "verschlucken", sollte der HNO-Arzt aufgesucht werden. Ein Paukenerguss lässt sich meist medikamentös, in hartnäckigen Fällen auch durch eine kleine OP entfernen. Normalerweise kommt das Hörvermögen umgehend zurück. Bleibt eine Hörminderung bestehen, sollte über ein Hörgerät beraten werden, denn nur über gutes Hören kann auch der Spracherwerb erfolgen. Kinder mit einer nicht versorgten Schwerhörigkeit haben nachweislich nicht nur Probleme, Wörter richtig zu verstehen und auszusprechen - das gesamte Lernen, die Konzentration und auch das soziale Miteinander werden beeinträchtigt.
Weil Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, gibt es für sie spezielle Hörgeräte. Modelle wie etwa "Phonak Sky" sind robust, leicht zu bedienen und in vielen Lieblingsfarben erhältlich. Angepasst werden sie idealerweise von Hörakustikern, die auf Kinderohren spezialisiert sind - sogenannte Pädakustiker. Unter www.phonak.de gibt es weitere Informationen sowie eine Adressliste qualifizierter Akustiker.

Das Leben entrümpeln

"Swedish Death Cleaning": Vier Tipps, wie man sich von unnötigem Ballast befreit

Ordnung erleichtert die Hausarbeit: Freie Flächen
auf dem Boden sind im Nu gesaugt oder gewischt.
Foto: djd/Kärcher
(djd). Für viele Deutsche ist der große Frühjahrsputz zu einer lieben Gewohnheit geworden. Dabei wird die Wohnung nicht nur von Staub befreit. Die Reinigungsaktion sollte zum Entfernen von Unnützem und Ungenutztem wahrgenommen werden. Das aber ist leichter gesagt als getan. Ein noch recht junger Ansatz, Altlasten effektiv zu entsorgen, nennt sich "Swedish Death Cleaning". Als Urheberin des Trends gilt Margareta Magnusson, Autorin des Aufräum-Buchs "Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen". Die Schwedin will vor ihrem Tod entrümpeln und aussortieren, um ihren Nachkommen diese lästige Arbeit zu ersparen. Daher der etwas makabre Name für das Konzept. Tatsächlich aber eignet sich die Idee für alle, die sich von angehäuftem Kram endgültig befreien möchten. Hauswirtschaftsmeisterin Urte Paaßen und der Reinigungsgerätehersteller Kärcher haben darauf basierend vier Tipps zusammengestellt, um Ordnung im eigenen Zuhause zu schaffen:

1. Klein beginnen und Stück für Stück vorarbeiten

Man sollte zunächst mit einem Raum beginnen, bei dem das Aussortieren leicht fällt - etwa dem Badezimmer. Leere Shampooflaschen sowie angebrochene Cremes und Parfüms, die seit Jahren nicht benutzt wurden, wandern direkt in den Müll. Was übrig bleibt, wird sinnvoll sortiert.

2. Ein Jahr nicht getragen? Weg damit!

"Was ein Jahr ungetragen blieb, wird nicht mehr angezogen. Die Kleiderspende freut sich darüber", rät Hauswirtschaftsmeisterin Urte Paaßen. Um Platz für die Lieblingsstücke zu schaffen, empfiehlt sie einen saisonalen Ansatz: "Wer Kleidung für die Wintermonate in der warmen Jahreszeit im Keller oder auf dem Speicher verstaut, schafft Ordnung und Raum im Kleiderschrank und bewahrt den Überblick."

3. Dinge aufräumen, statt sie von einem Ort zum anderen zu tragen

Trägt man Dinge nur von A nach B, wechseln sie zwar den Ort. Aufgeräumt sind sie dadurch aber nicht. Bei großen Gegenständen gelingt das Aufräumen leichter. Für kleinere Dinge gibt es Kisten und Boxen. "Alltagsgegenstände wie Stifte, Scheren und Papiere sind in Schachteln mit Deckeln blickdicht verstaut und doch jederzeit schnell zur Hand", so Paaßen.

4. Freie Fläche, leichteres Putzen

Bei vorhandener Grundordnung fällt auch das anschließende Reinemachen leichter. Freie Flächen auf dem Boden und in den Regalen sind im Nu gewischt und abgestaubt. Eine aufgeräumte Küchenfläche ist nach dem Kochen schnell wieder in den Ursprungszustand versetzt. "Wer sich die Hausarbeit erleichtern möchte, sollte auch darauf achten, nicht jeden Quadratzentimeter mit Deko-Artikeln vollzustellen", rät Urte Paaßen.

Wohnen mit Hund und Katz

Fliesenböden sind wohnlich, kratzfest und pflegeleicht

Keramische Fliesen sind eine ideale Bodengestaltung
für das Leben mit Vierbeinern - und bieten auch als
Wandbelag im Flur viele Vorteile.
Foto: djd/Deutsche-Fliese.de/Jasba
(djd). Die Deutschen sind aufs Haustier gekommen: Laut aktueller Statista-Umfrage besitzen 61 Prozent einen oder sogar mehrere vierbeinige oder gefiederte Freunde. Allerdings hinterlassen Hund oder Katze in der Wohnung schon mal Spuren: Kratzer an den Türen und Böden, angenagte Schuhe oder ein "Häufchen" muss wohl jeder überstehen, der einen tierischen Freund in die Hausgemeinschaft aufnimmt. Zumindest beim Boden bleiben unliebsame Überraschungen aus, wenn er mit keramischen Fliesen gestaltet ist. Und in puncto Wohnlichkeit und Einrichtungsstil müssen Tierhalter dabei keine Kompromisse machen: Fliesen gibt es heute in vielfältigen Variationen, auch in täuschend echter Holzoptik oder zeitlos hochwertigem Natursteinlook. Unter www.deutsche-fliese.de gibt es zahlreiche Inspirationen für die moderne Wohnraumgestaltung mit Fliesen sowie Informationen zu den funktionalen Vorzügen einer Bodengestaltung mit Fliesen.

Ausdrücklich erlaubt: Krallen wetzen und Fellpflege

Wenn die Mieze die Krallen wetzt oder Bello mit dem Futterball Fangen spielt, bleiben die Besitzer eines Fliesenbodens entspannt. Denn die glasierte und gebrannte keramische Oberfläche ist deutlich härter als die Krallen der Haustiere - so sieht die Fliese auch nach Jahren noch blitzblank und frei von Kratzern aus wie am ersten Tag. Ein anderes leidiges Thema, wenn Mensch und Vierbeiner unter einem Dach wohnen, sind die Haare der pelzigen Lieblinge. An Bodenfliesen können sie sich nicht festsetzen. Wer regelmäßig kehrt oder saugt, entfernt Tierhaare spielend. Ein guter Tipp für alle, die große Flächen haben: Staubsaugerroboter können täglich laufen und beseitigen Tierhaare sehr effizient. Es gibt sogar Modelle, die speziell für den Einsatz in Tierhaushalten ausgelegt sind. Besonders interessant ist die kontinuierliche Bodenreinigung auch, wenn ein Familienmitglied allergisch auf Tierhaare oder Hausstaub reagiert.

Bodenfliesen sind robust und leicht zu reinigen

Egal ob der Hund mit schmutzigen Pfoten und Schlamm bis über beide Ohren vom Spaziergang direkt zum Futternapf stürmt oder ein kranker Vierbeiner sich doch einmal erbricht oder eine "Pfütze" auf dem Boden hinterlässt: Das Malheur verursacht keine bleibenden Spuren und lässt sich einfach mit einem Lappen aufnehmen und mit Wasser plus einem einfachen Neutralreiniger nachwischen. Dauerhafte Flecken, wie sie auf einem Teppich- oder Holzboden entstehen können, gibt es auf keramischen Oberflächen nicht.

Alleinerziehend und finanziell auf sicheren Beinen

Ein-Eltern-Familien können zahlreiche finanzielle Hilfestellungen nutzen

Familien mit nur einem Elternteil sind heutzutage keine
Seltenheit mehr. Alleinerziehende können zahlreiche Hilfestellungen
nutzen, um den Alltag mit dem Nachwuchs erfolgreich zu meistern.
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag
(djd). Die Zahl der Familien mit nur einem Elternteil wächst: Im Jahr 2016 gab es laut Statistischem Jahrbuch 2017 in Deutschland rund 2,7 Millionen Alleinerziehende. Damit besteht rund jede fünfte Familie aus einem alleinerziehenden Elternteil. Jede Trennung vom Partner hat auch Konsequenzen auf das Budget. Umso wichtiger ist es, die Finanzen zu ordnen, um die Situation auch finanziell zu meistern. Alleinerziehende können dabei verschiedene Hilfestellungen nutzen.

Unterhaltsansprüche überprüfen

Kinder haben laut Gesetz Anspruch auf Unterhalt. Eltern, die getrennt von ihren Kindern leben, müssen monatliche Geldzahlungen leisten. Wie hoch die Unterhaltszahlung ist, richtet sich nach dem Einkommen und dem Alter des Kindes. Als Grundlage für die Berechnungen wird meist die sogenannte Düsseldorfer Tabelle verwendet. Wichtig zu wissen: Zum Jahresbeginn 2018 wurden die Unterhaltssätze der Tabelle aktualisiert. Neben dieser ersten Orientierung können Alleinerziehende von einem Fachanwalt überprüfen lassen, ob die geleisteten Unterhaltszahlungen ausreichend sind. Wenn der andere Elternteil zu wenig oder gar keinen Unterhalt zahlt, hilft unter Umständen das Jugendamt mit dem sogenannten Unterhaltsvorschuss weiter. Die Regelung wurde erst 2017 ausgeweitet: Unter bestimmten Voraussetzungen besteht jetzt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ein Anspruch auf diese Ausfallleistung.

Steuerliche Vorteile nutzen

Auch die steuerlichen Vorteile sollten nicht ungenutzt bleiben. Alleinerziehende Eltern haben Anspruch auf die Hälfte der Kinder-Freibeträge. Kommt ein Elternteil seiner Unterhaltspflicht nicht mindestens zu 75 Prozent nach, kann die oder der Alleinerziehende den vollen Freibetrag anfordern. Für Alleinerziehende wird zusätzlich ein steuerlicher Entlastungsbetrag von 1.908 Euro pro Jahr genehmigt. Bei mehreren Kindern erhöht sich dieser Betrag ab dem 2. Kind um jeweils 240 Euro pro Kind. Unabhängig von Unterhaltszahlungen oder steuerlichen Entlastungen ist jede Trennung ein finanzieller Einschnitt. Hilfreich kann es sein, alle Ausgaben kritisch unter die Lupe zu nehmen und falls nötig die laufenden Kosten zu senken. Viele Tipps und Hilfestellungen rund ums Budget bietet die Broschüre "Budgetkompass für die Familie", die kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich ist.

Besser nicht anstecken

Kindergartenzeit: So kann sich der Nachwuchs vor Infekten schützen

Während der Kindergartenzeit steckt sich der
Nachwuchs häufig mit Infekten an.
Foto: djd/Emil/andriy brazhnykov-fotolia
(djd). Husten, Schnupfen, Magen-Darm-Infekte oder gar Kinderkrankheiten wie Windpocken: Sobald der Nachwuchs die Kinderkrippe oder den Kindergarten besucht, gehören Erkrankungen zum Familienalltag dazu. Die Mädchen und Jungen bringen die Infekte mit nach Hause und stecken nicht selten auch Geschwister und Eltern beim Kuscheln und Trösten an. "Kleine Kinder haben noch kein ausgereiftes Immunsystem und können den Erregern wenig entgegensetzen", erklärt Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Mit ein paar Maßnahmen könne man die Sprösslinge allerdings zumindest vor einigen Infekten schützen.

Gründliches Händewaschen und eigene Trinkflasche

Im Kindergarten sind die Kleinen auf engem Raum zusammen. Sie haben Körperkontakt, husten andere Kinder an und spielen gemeinsam mit Bauklötzen. Eine einfache und effektive Methode, um zu verhindern, dass sich die Erreger überall verbreiten, ist das gründliche Händewaschen für mindestens 15 bis 20 Sekunden. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte empfiehlt dafür warmes Wasser und Flüssigseife. Auch die Bereiche zwischen den Fingern, unter den Nägeln und am Handgelenk sollten nicht vergessen werden. Abgetrocknet wird idealerweise mit einem Einmalhandtuch im Kindergarten. Zuhause sollte jeder sein eigenes Handtuch haben. Getränke geben Eltern ihren Sprösslingen am besten in einer eigenen Trinkflasche mit, die sich leicht reinigen lässt wie etwa Emil-die Flasche. Die hygienische Glasflasche ist ebenso wie der abnehmbare Schraubverschluss spülmaschinenfest. Sie steckt bruchsicher in einem stabilen Thermobecher mit Stoffhülle, der dafür sorgt, dass die Getränke lange Zeit kühl oder warm bleiben. Ist die Stoffhülle verschmutzt, kann sie problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Die Trinkflasche kann in verschiedenen Größen zum Beispiel unter www.emil-die-flasche.de bestellt werden.

Nicht krank in den Kindergarten

Zudem sollten Eltern ihren Kindern beibringen, in die Armbeuge statt in Hand zu niesen oder zu husten. Vor Ansteckung mit Kinderkrankheiten wie Masern und Windpocken können Impfungen schützen. Eltern können sich hier an den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission orientieren. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft sowie eine vitaminreiche Ernährung helfen, das Immunsystem zu stärken. Hat es die Kleinen doch mal erwischt, sollte man ihnen einige Tage Ruhe gönnen - auch um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Bei Fieber, Durchfall und Erbrechen sollten die Kinder auf alle Fälle zu Hause bleiben.

Auch Welpen können schon Würmer haben

Die Parasiten werden mit der Muttermilch von den Tierkindern aufgenommen

Hunde- und Katzenwelpen können leicht an einer
Wurminfektion erkranken. Eine effektive Entwurmung ist daher wichtig.
Foto: djd/Bayer Vital/Carola Schubbel - stock.adobe.com
(djd). Zwar ist Muttermilch in den ersten Lebenswochen die beste Ernährung für kleine Tierkinder, leider infizieren sie sich so aber häufig mit Würmern, deren Larven sie über die Milch aufnehmen. Aber wie kommen die Würmer eigentlich in die Milch?

Übertragung von Würmern über die Muttermilch

Dr. Sonja Wolken, Tierärztin mit dem Spezialgebiet Parasitologie, erläutert: "Viele Hunde und Katzen sind von Würmern - meist Spulwürmern - befallen, ohne dass es ihre Halter bemerken." Es beginnt damit, dass eine Hündin oder eine Katze die winzig kleinen, mit bloßem Auge nicht sichtbaren Spulwurmeier aus der Umgebung oder mit der Nahrung aufnimmt. Auch im Fell können sich Wurmlarven befinden, die dann bei der Körperpflege in den Organismus gelangen. "Das Problem ist, dass sich die Larven mancher Spulwurmarten auf eine Wanderung durch den Körper ihres Wirtstiers begeben. Bei trächtigen Katzen und Hündinnen können sie so auch in die Gesäugeleiste wandern und nach der Geburt über die Milch direkt an die Tierkinder weitergegeben werden. Ein Wurmbefall bei Jungtieren kann besonders schwerwiegende Folgen haben, denn in der Entwicklungs- und Wachstumsphase ist der Organismus hochempfindlich." So können etwa Mangelerscheinungen, Blutungen und Entzündungen auftreten. Bei einem starken Befall zeigt sich manchmal auch ein sogenannter Wurmbauch. Wenn sich sehr viele Würmer im Darm des Jungtieres befinden, kann es sogar zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluss kommen. Weitere Informationen zum Krankheitsbild auf www.parasitenfrei.de.

Mutter und Welpen vor Würmern schützen

Für einen unbeschwerten Start in ein gesundes Hunde- und Katzenleben ist daher ein effektiver Wurmschutz für das Muttertier und seine Jungen wichtig. Daher sollten das Muttertier und seine Jungen sowohl in der Trächtigkeit als auch in der Säugephase gegen Würmer und Wurmlarven behandelt werden. Bei Katzen, die oft nur ungern Tabletten schlucken, empfiehlt sich die Anwendung zum Beispiel mit einem Spot-on-Präparat, das für tragende und säugende Katzen sowie Katzenwelpen zugelassen ist. Entsprechende Produkte werden einfach auf die Haut im Nacken des Tieres aufgetragen und sind gut verträglich. Tierärzte beraten gern über geeignete Präparate und helfen bei der Erstellung eines individuellen Entwurmungsplans.

Kinderkrankheiten - Kinder bereits vor dem Kita-Eintritt schützen

Interview: Kita-Leiterin Monika Klix über Schutz im Alltag mit Kindern

Hohes Ansteckungsrisiko vor allem in
Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten.
Foto: djd/GlaxoSmithKline/iStockphoto/vgaijc
(djd). Kinderkrankheiten wie Masern oder Windpocken kommen weltweit vor und sind hochansteckend. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, alle Kinder ab dem vollendeten 11. Lebensmonat gegen Kinderkrankheiten wie Masern und Windpocken zu impfen. Für den vollständigen Impfschutz sind zwei Impfdosen nötig. Gerade die Windpockenimpfung wird aber nicht immer wahrgenommen. Im Interview erklärt die Kölner Kita-Leiterin Monika Klix, warum Kleinkinder in Gemeinschaftseinrichtungen unbedingt vor einer Windpocken-Infektion geschützt werden sollten.

Frau Klix, Sie leiten nun seit 19 Jahren eine Kita. Wie hat sich die Zahl der Windpocken-Infektionen an Ihrer Einrichtung entwickelt?

Vor der Impfempfehlung durch die STIKO hatten wir viele Fälle von Windpocken. Ein krankes Kind konnte schnell einen Großteil der Gruppe anstecken. Mit Umsetzung der Impfempfehlung sind die Fälle deutlich zurückgegangen. In unserer Kita gibt es zum Glück eine hohe Durchimpfungsrate bei den Kindern und dadurch sehr wenige Windpocken-Ausbrüche. Ich weiß aber von anderen Einrichtungen, dass die Zahlen in den letzten zwei Jahren wieder ansteigen, weil Eltern die Erkrankung nicht ernst nehmen und nicht impfen.

Seit 2015 müssen Eltern beim Kita-Eintritt der Kinder eine Impfberatung beim Arzt vorweisen. Wie funktioniert die Umsetzung in der Praxis?

Die Eltern müssen einen schriftlichen Nachweis über die Impfberatung vorzeigen. Dazu gibt es ein Formblatt beim Kinderarzt. Es gibt allerdings für Kitas bisher keine einheitliche Regelung für Eltern, die diese Impfberatung versäumt haben.

Der Nachweis der Impfberatung wurde ja kontrovers diskutiert. Wie stehen Sie dazu?

Grundsätzlich liegt mir als Leiterin einer Kita das Wohl der Kinder am Herzen. Da Impfungen zum Schutz aller Kinder beitragen und durch viele geimpfte Kinder Krankheitsausbrüche verhindert werden können, halte ich sie für wichtig. Für Eltern, die vor dem Eintritt des Kindes in eine Kita vielleicht aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit nicht alle Impfungen durchgeführt haben, halte ich eine verpflichtende Impfberatung für sinnvoll.

Worauf sollten Eltern vor Kita-Eintritt achten?

Besonders Eltern von jungen Kindern sollten sich frühzeitig von ihrem Arzt über verfügbare Schutzmöglichkeiten informieren. Bei Kleinkindern muss sich das Immunsystem noch aufbauen. Sie sind besonders anfällig für Krankheiten. Daher sollten Eltern die zeitgerechten Impftermine gut im Blick haben. Viele Eltern wollen ihre Kinder impfen lassen, versäumen aber Termine oder wollen nicht impfen lassen, beispielsweise weil das Kind gerade krank ist. Impftermine sollten unbedingt nachgeholt werden. Nur so sind die Kleinen bestens für die Kita vorbereitet.

Die Energiekosten im Griff

Tipps und Infos zum bewussten Umgang mit wertvollen Ressourcen

Rund ums Kochen und Backen gibt es viele
Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken.
Foto: djd/E.ON
(djd). Jeder Haushalt kann Energie und Ressourcen sparen - und muss dafür nicht einmal viel investieren. Denn oft genügen schon kleine Verhaltensänderungen, um den Verbrauch zu reduzieren. Wer zum Beispiel nur fünf statt zehn Minuten täglich unter der Dusche steht, kann jede Menge Wasser und bis zu 30 Euro Energiekosten im Jahr einsparen. Und spezielle Duschköpfe wie etwa "Bubble Rain" lassen pro Minute nur sechs Liter Wasser durch statt der 15 Liter, die herkömmliche Brausen in der gleichen Zeit verbrauchen. Sparen lässt sich auch in der Küche. Wer Tee- oder Nudelwasser im elektrischen Wasserkocher statt auf der Herdplatte erhitzt, spart rund 50 Prozent, wer beim Kochen immer einen Deckel auf den Topf legt, braucht 30 Prozent Energie weniger.

Tiefkühlkost richtig lagern

Tiefkühlkost, die bei mehr als der Hälfte der Deutschen mindestens einmal die Woche auf den Tisch kommt, bewahrt man bei -18 Grad Celsius optimal auf. Knapp ein Fünftel der Befragten einer aktuellen E.ON-Umfrage geht von tieferen Temperaturen aus - doch jedes Grad weniger im Gefrierschrank bedeutet sechs Prozent mehr Energieverbrauch. Negativ auf den Stromverbrauch wirken sich auch vereiste Kühlfächer im Gefrierschrank aus. Bereits eine Eisschicht von nur zwei Millimetern erhöhte den Energiebedarf um 15 Prozent. Regelmäßig abtauen rechnet sich also. Und wer Gefrierschrank oder Tiefkühltruhe in den kühlen Keller verfrachtet, kann nochmals mit bis zu 25 Prozent weniger Stromverbrauch rechnen. Gefriergut langsam im Kühlschrank aufzutauen statt im Auftauprogramm der Mikrowelle, kostet gar keinen Strom - und ist zudem schonender für die Speisen. "Gerade bei Elektrogeräten kann noch viel getan werden. Vor allem bei der Neuanschaffung sollte man daher auf deren Energieeffizienz achten", rät Uwe Kolks, Geschäftsführer von E.ON. Möchte man Energiefresser im Haushalt ausfindig machen oder generell ein Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch schaffen, lohnt sich die Verwendung eines Strommessgeräts, das man sich in der Regel in Verbraucherzentralen leihen kann.

Kälter waschen und weniger trocknen

Geringere Temperaturen sind sinnvoll, wenn es um die Waschmaschine geht. Wer seine Wäsche öfter bei 30 Grad statt 60 Grad wäscht, kann seine Stromrechnung bei drei Wäschen pro Woche mit voll gefüllter Trommel um bis zu 40 Euro im Jahr entlasten. Zudem schonen die niedrigen Temperaturen auch die Textilien. Und nach dem Waschen muss die Wäsche nicht jedes Mal in den Trockner: Wer es nicht eilig hat, lässt sie mit Null Energieverbrauch an der Luft trocknen.

Tierisch kuschelig

Darauf sollte man bei der Einrichtung eines Hundeschlafplatzes achten

In einem Hundeschlafsack kommen
Vierbeiner zur Ruhe.
Foto: djd/www.dogsfinest.de/Jenkins Fotografie
(djd). Hunde lieben einen gemütlichen Schlafplatz, der vor allem nachts Wärme und Behaglichkeit bietet. Das Angebot an Hundebetten und warmen Decken ist groß. Doch welche Varianten bieten einen Mehrwert? Was sollte man beachten, wenn man einen solchen Schlafplatz für den geliebten Vierbeiner einrichtet?

- Hundeschlafsack bietet Schutz

Sich Schutz zu suchen, gehört zu den Urinstinkten von Hunden. Ihre Vorfahren, die Wölfe, ziehen sich zum Schlafen in Höhlen zurück. Und auch unsere heutigen Haustiere schlafen noch gern unter einem flauschigen Schutzmantel. Da sie sich aber oft wälzen und drehen, hat das klassische Zudecken nur einen kurzen Effekt. Hier kann für die Nachtruhe ein Hundeschlafsack sinnvoll sein. Dabei sollte man darauf achten, dass der Überwurf aus zwei einzeln übereinander liegenden Teilen besteht. So können die Hunde alleine hineinkrabbeln. Ob der Vierbeiner dann auch die Nase verstecken oder lieber gemütlich hinausschauen möchte, kann er selbst entscheiden. Über den Anbieter DogsFinest.de beispielsweise ist ein solcher Hundeschlafsack in drei Größen erhältlich.

- Hundebett mit tiefem Rand

Ein klassisches Hundebett sollte immer mindestens so groß sein, dass das Tier sich darin richtig ausstrecken und mit geradem Rücken schlafen kann. "Eine Randhöhe von etwa zwölf Zentimetern hat sich bewährt", sagt Lara van Oost von Dog's Finest. "Damit können auch kleinere oder ältere Hunde bequem einsteigen und ihren Kopf gemütlich auf dem Rand ablegen." Kunstleder ist ein stylisher und zugleich praktischer Bezug, der mit einem feuchten Lappen sehr einfach gereinigt werden kann. So finden Schmutz und auch Hausstaubmilben keinen Unterschlupf im Hundebett. Ein Anti-Rutsch-Material auf der Unterseite verhindert ein Wegrutschen auf glatten Böden. Für mehr Gemütlichkeit eignet sich eine flauschige Decke zum Hineinlegen, die man bei mindestens 30 Grad waschen kann.

- Die Kuscheldecke nicht vergessen

Ein Hund braucht nicht in jedem Raum ein spezielles Bett. Wer zum Beispiel in der Küche oder im Arbeitszimmer einfach nur eine Decke anbieten möchte, sollte darauf achten, dass sie sowohl vor der Kälte unbeheizter Fliesen als auch vor zu viel Wärme einer Fußbodenheizung schützt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Seite aus kühlendem Baumwollstoff und die andere aus wärmendem Berberfleece besteht. Je nach Situation wird die Decke einfach umgedreht - fertig ist der einfache, aber in jedem Raum einsetzbare Kuschelplatz für den Hund.

Volle Kraft für kleine Wirbelwinde

Leiden Kinder häufig unter Durchfall, sollten Eltern die Ursachen klären lassen

Ohne hartnäckigen Durchfall können Kinder
unbeschwert toben und die Welt entdecken.
Foto: djd/CTX/Getty
(djd). Kinder toben gerne und erforschen die Welt, aber wenn es im Bauch schmerzt, gehen auch die größten Entdecker auf Tauchstation. Darmprobleme und Durchfall sind bei kleinen Kindern nicht selten, denn ihr Verdauungssystem ist empfindlicher als bei Erwachsenen. Die häufigste Ursache sind Magen-Darm-Infektionen, aber auch Stress oder ein übermäßiger Obstverzehr können die Verdauung kurzfristig aus dem Tritt bringen. Meist ist die Sache dann mit Tee und Zwieback schnell überstanden.

Bei Dauerbeschwerden zum Arzt

Wird der Durchfall allerdings zum Dauerproblem, können auch ernsthaftere Erkrankungen dahinterstecken. So empfiehlt es sich, bei Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) zeitnah einen Arzt aufzusuchen. Denn anhaltender Durchfall kann Kinder schnell schwächen und ihre Belastbarkeit und Lebensfreude beeinträchtigen.

Tritt hartnäckiger oder wiederkehrender Durchfall auf, auch zusammen mit Sehproblemen durch eine Trübung der Augenlinse wie Grauer Star, kann die seltene Stoffwechselerkrankung Cerebrotendinöse Xanthomatose (CTX) der Auslöser sein. Dabei handelt es sich um einen Gendefekt, der den Gallensäurestoffwechsel stört. Durch die einhergehende Störung des Fettstoffwechsels können sich Lipide wie Cholesterin in den Organen des Körpers ablagern, wo sie mit der Zeit zu schweren Schäden führen können. Die ersten Symptome können neben einer Neugeborenen-Gelbsucht langanhaltender Durchfall sein, im Schulkindalter kann ein Grauer Star hinzukommen. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig erkannt, so können im Erwachsenenalter u.a. eine vorzeitige Osteoporose, Demenz oder gelblich-weiße Hautveränderungen (v.a. an Knie, Ellenbogen oder Achillessehne) hinzukommen. Unbehandelt liegt die Lebenserwartung nur bei 50 bis 60 Jahren.

Frühe Behandlung kann CTX aufhalten

Gerade weil CTX so selten ist, wird sie nach wie vor sehr spät erkannt - im Durchschnitt erst 15 Jahre nach den ersten Anzeichen. Dabei lässt sich die Krankheit mit einem einfachen Labortest bestimmen. Zur Behandlung wird dann dauerhaft künstliche Gallensäure verabreicht, die das Fortschreiten der Symptome aufhalten kann. Dafür gilt: je früher, desto besser. Wenn Eltern bei ihrem Kind den Verdacht auf CTX haben, sollten sie daher frühzeitig den Kinderarzt darauf ansprechen.

Plastik oder Glas?

Getränkeverpackung: Was man über die verschiedenen Materialien wissen sollte

Glas-Mehrwegflaschen können immer wieder befüllt
werden und erreichen somit eine Lebensdauer von mehreren Jahren.
Foto: djd/Emil/VICHAILAO - Fotolia
(djd). Plastik oder Glas, Mehrweg oder Einweg: Viele Verbraucher sind verunsichert, welche Getränkeverpackung am besten für die Umwelt und für die Gesundheit ist. Aus welcher schmeckt Mineralwasser am besten und welche Trinkflasche eignet sich für unterwegs? Das sollte man dazu wissen:

- Mehrwegflaschen aus Kunststoff oder Glas sind unterschiedlich langlebig. Glas-Mehrwegflaschen können immer wieder befüllt werden und erreichen somit eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Kunststoff-Flaschen, sogenannte PET-Flaschen, kommen hier auf deutlich geringere Werte.

- Auch Einwegflaschen werden wiederverwertet beziehungsweise recycelt, zum Beispiel zu neuen Flaschen. Aber sie werden nicht wieder befüllt, für jedes Getränk wird eine neue Verpackung produziert. Der Energie- und Ressourcenaufwand ist somit größer als bei Mehrwegflaschen.

- Bei Mineralwasser aus PET-Flaschen kann es zu Geschmacksveränderungen kommen. Chemikalien werden durch das Wasser aus dem Plastik herausgelöst - etwa Acetaldehyd. Das verleiht dem Mineralwasser einen leicht süßlichen Geschmack und verfälscht die Neutralität des Wassers. Sonne oder Wärme verstärken das Plastikaroma. Kohlensäure entweicht schneller aus der Plastikflasche, da die Kunststoffschicht winzige Löcher hat.

- Als Pausenflasche in der Schule oder im Kindergarten, beim Ausflug oder Sport sind Mehrwegflaschen sinnvoll, die schnell wieder aufgefüllt werden können. Bei Kunststoff-Trinkflaschen tritt jedoch das Problem auf, dass sie einen Eigengeschmack haben und sich darin schneller unangenehme Gerüche bilden können als bei anderen Materialien. Zudem stehen sie im Verdacht, gesundheitsschädliche Weichmacher zu enthalten. Bei Aluminium-Trinkflaschen wiederum kann eine beschädigte Innenbeschichtung dazu führen, dass Aluminiummengen und Teile der Beschichtung in das Getränk übergehen. Gesundheitlich unbedenklich sind hingegen lebensmittechte Glas-Mehrwegflaschen wie "Emil die Flasche". Sie steckt bruchsicher in einem stabilen Thermobecher, der dafür sorgt, dass die Getränke lange kühl oder warm bleiben. Die praktische Flasche für unterwegs kann zum Beispiel im Online-Shop unter www.emil-die-flasche.de bestellt werden.

- Im Gegensatz zu Kunststoff ist Glas geschmacksneutral, geht keine Wechselwirkung mit dem Getränk ein und lässt sich gut reinigen. Mehrweg-Trinkflaschen aus Glas können daher nach der Reinigung problemlos mit unterschiedlichen Getränken befüllt werden - ohne Geschmackseinbußen.

Zeckenschutz für Bello und Co.

Haustiere kann man mit natürlichen Mitteln vor den Blutsaugern schützen

Familienspaß mit Hund im Grünen -
besonders im hohen Gras lauern hier
oft Zecken auf ihre Opfer. Darum ist
besonderer Schutz angeraten.
Foto: djd/www.formel-z.info/thx
(djd). Mit den ersten warmen Tagen geht die Zeckensaison los. Dabei setzen die winzigen Plagegeister nicht nur dem Menschen zu, sondern auch Hunden und Katzen. Denn bei den Vierbeinern können sie ebenfalls gefährliche Krankheiten übertragen, beispielsweise Borreliose, Babesiose - die sogenannte Hundemalaria - oder sogar die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Natürliche Zeckenabwehr verändert das Hautmilieu

Beim Haustier sollte man ebenfalls auf guten Zeckenschutz achten, um es vor Krankheiten zu bewahren - aber auch deshalb, weil die Zecken vom Hund oder von der Katze auf den Menschen übersiedeln können. Nun möchten jedoch die meisten Tierhalter nicht mit chemischen Präparaten gegen die Parasiten vorgehen. Schließlich kommen sie dabei selbst schnell mit den Mitteln in Berührung. Noch größer ist die Sorge, wenn Kinder im Haushalt leben. Sie spielen und kuscheln oft sehr intensiv mit dem geliebten Vierbeiner, weshalb Eltern zu Recht fürchten, dass sie besonders stark mit den Inhaltsstoffen in Kontakt geraten.

Eine natürliche Alternative für die Zeckenabwehr ist zum Beispiel das Nahrungsergänzungsmittel "Formel-Z" für Hunde und Katzen. Es enthält einen Vitamin-B-Komplex aus Hefe sowie Vitamin B1 und wird dem Futter beigemischt oder als Leckerli verabreicht. Dabei aktiviert es den Hautstoffwechsel und verändert das Hautmilieu. Das ist für den Mensch und das behandelte Tier nicht wahrnehmbar, für Zecken und anderes Ungeziefer entsteht jedoch ein unangenehmer Geruch, sie werden dadurch ferngehalten. Als zusätzlichen Effekt sorgen die Tabletten für gesundes, dichtes und glänzendes Fell. Unter www.formel-z.info gibt es weitere Informationen dazu.

Auch auf den Selbstschutz achten

Zusätzlich zu solch vorbeugenden Maßnahmen sollten allerdings auch weitere Vorsichtsmaßnahmen nicht vernachlässigt werden. Hunde und freilaufende Katzen sucht man am besten nach dem Ausflug ins Freie gründlich nach Zecken ab und entfernt diese gegebenenfalls vorsichtig. Krankheitserreger werden nicht immer sofort ins Blut übertragen. Tierhalter selbst sollten sich ebenfalls schützen, indem sie etwa auf Wiesen und im Wald geschlossene Schuhe tragen und die Strümpfe über den Hosensaum ziehen.

Lieb und teuer

Für Spaß und Bildung der Kinder geben Eltern einiges aus, Vorsorge kommt zu kurz

Für ihre Kinder wollen die Deutschen nur das Beste
- und geben entsprechend viel Geld für Spaß und Bildung
des Nachwuchses aus.
Foto: djd/Gothaer Versicherungsbank/istock
(djd). Kinder sind uns lieb - und teuer. Neben Wohnung, Essen und Kleidung geben die Bundesbürger einiges aus, damit Spaß und Bildung beim Nachwuchs nicht zu kurz kommen. 89 Prozent der Eltern beispielsweise kaufen ihren Kindern Bücher, 81 Prozent bezahlen ihren Sprösslingen eine Mitgliedschaft in einem Sportverein oder Sportkurse. Ein Handy oder Smartphone finanzieren 69 Prozent ihren Kindern. Diese Zahlen ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer Versicherung. Nachmittagsbetreuung oder einen Babysitter zahlen demnach knapp über die Hälfte der Eltern für ihr Kind, 44 Prozent finanzieren ihren Sprösslingen Musikunterricht und 37 Prozent lassen ihre Kids an kostenpflichtigen außerschulischen Bildungsangeboten wie Sprachunterricht teilhaben oder beauftragen einen Nachhilfelehrer.

Bei der Vorsorge gibt es teilweise große Defizite

Für ihre Kinder wollen die Deutschen also nur das Beste - und fürchten sich entsprechend vor Krankheiten des Nachwuchses. Krebserkrankungen (59 Prozent) und die Invalidität durch einen Unfall (53 Prozent) nehmen dabei die beiden vorderen Plätze ein. Fast zwei Drittel der Eltern besitzen dementsprechend eine private Kinder-Unfallversicherung. "Bei der Unfallversicherung wird bei Invalidität entweder ein einmaliger Kapitalbetrag ausbezahlt, um etwa teure Spezialbehandlungen zu finanzieren, oder eine monatliche, zumeist lebenslange Rente, um beispielsweise ein Einkommen zu ersetzen", erklärt Ralf Mertke, Experte für Unfallversicherungen bei der Gothaer.

Die Umfrage ergab allerdings auch, dass die Absicherung über Einmalzahlungen nach einem Unfall zwar hoch ist - dass es aber gerade im Bereich der Vorsorgeprodukte größere Defizite gibt. Denn nur elf Prozent der Eltern haben für ihre Kinder eine Kinder-Invaliditätsversicherung oder eine Funktionsinvaliditätsversicherung abgeschlossen, die bei einem Unfall oder einer Krankheit in Form einer Rente leistet. Auch eine private Rentenversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Pflegezusatzversicherung haben nur wenige Eltern für den Nachwuchs vereinbart.

Regelmäßige finanzielle Unterstützung erleichtert den Alltag

Dabei kann eine regelmäßige finanzielle Unterstützung sowohl bei bleibenden Unfallschäden als auch bei Krebserkrankungen den Alltag immens erleichtern. Die "Gothaer Unfallrente Plus" etwa leistet sowohl bei Unfallschäden als auch Krebserkrankungen monatliche Zahlungen, die "Zukunftsvorsorge" des Kölner Anbieters enthält eine Berufsunfähigkeits-Option für Kinder ab 15 Jahren.

Gute Organisation ist alles

Die richtigen Helfer im Haushalt schaffen Freiräume neben Beruf und Familie

In Haushalten mit kleineren Kindern ist eine
gute Organisation das A und O. Moderne
Haushaltsgeräte können dazu ihren Beitrag leisten.
Foto: djd/Bauknecht/thx
(djd). Das Leben heute ist komplex - ein permanentes Spannungsfeld zwischen Beruf, Familie und Selbstverwirklichung. Aus dem Gästezimmer wird das Kinderzimmer, im Urlaub geht es jetzt gezielt ins Familienhotel. Und noch immer sind es mehrheitlich Frauen, die ihren Ganztags- gegen einen anspruchsvollen Teilzeitjob eintauschen. Das Leben findet dann zwischen Kundengespräch und Kindergarten statt, der Haushalt läuft nebenher mit. "Um dabei selbst nicht zu kurz zu kommen, ist eine gute Organisation entscheidend. Dazu können moderne Haushaltsgeräte maßgeblich beitragen", so Beate Fuchs von rgz24.de.

Maßgeschneiderte Unterstützung

Für effiziente, ganzheitliche und sanfte Wäschepflege stehen etwa die "PremiumCare"-Waschmaschinen von Bauknecht. Das Programm passt die Pflege exakt der geladenen Wäsche an, je nach Modell sind bis zu zwölf Kilogramm pro Waschgang möglich. Für jede Wäsche gibt es ein maßgeschneidertes Programm - von der Kurzoption über eine spezielle Fleckenbehandlung bis hin zur Sportkleidung. Mit der Nachlegefunktion kommt auch ein vergessenes Kleidungsstück noch schnell mit in die Trommel. Mehr Infos gibt es unter www.bauknecht.de/premiumcare. Die Geräte arbeiten nahezu ohne Vibrationen, intelligente Technologien sorgen für einen niedrigen Wasser- und Energieverbrauch. Aus derselben Reihe gibt es auch Trockner: Sie sind mit der hocheffizienten Wärmepumpentechnologie ausgestattet und arbeiten wie die Waschmaschinen in der Energieeffizienzklasse A+++. In der großen Schontrommel werden bis zu zehn Kilogramm Wäsche per ausgeklügeltem Luftstrom getrocknet und gepflegt.

Fernsteuern per App

Die Waschmaschinen und Trockner sind auch als vernetzte Hausgeräte erhältlich und lassen sich über eine App per Smartphone oder Tablet fernsteuern und kontrollieren. Kann die Waschmaschine etwa nicht sofort entladen werden, lässt sich aus der Ferne eine Option aktivieren, die die Wäsche bis zu sechs Stunden in Bewegung hält. Per App können die Geräte auch miteinander kommunizieren: Noch bevor die Waschmaschine fertig ist, weiß der Trockner, welches Programm optimal ist, um die Wäsche zu übernehmen.