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Löffelchen für Löffelchen nachhaltig

Babybrei selber kochen: Tipps für die Zubereitung der ersten Beikost

Meist bekommen Babys zwischen dem fünften
und siebten Monat ihren ersten Brei.
Foto: djd/Emeal Essglas/ManEtli - stock.adobe.com
(djd). Meist bekommen Babys zwischen dem fünften und siebten Monat ihren ersten Brei - ganz neue Geschmacksrichtungen nach all der Mutter- oder Flaschenmilch. Die Auswahl an Produkten in Drogerien und Supermärkten ist riesig. Doch die Beikost lässt sich auch ganz einfach selber machen.

Frische Zutaten verwenden

Frische Gemüse, Wasser und Rapsöl: Mehr benötigen Eltern für den ersten Brei am Mittag nicht, denn Babys brauchen anfänglich noch keine große Abwechslung. Klassischer "Starter" ist dabei der Karottenbrei. Nach und nach kann man etwas experimentieren, zum Beispiel die Karotten gegen Pastinaken, Zucchini und Brokkoli tauschen und mit Kartoffeln oder Fleisch ergänzen. Jede Woche darf es eine neue Zutat sein. Meist folgt zwischen dem sechsten und achten Monat ein Milch-Getreide-Brei und zwischen Monat sieben und neun ein Getreide-Obst-Brei, etwa Griesbrei mit Birne oder Haferbrei mit Banane. Beim vorsichtigen Ausprobieren können sich Eltern danach richten, was gerade Saison hat. Generell sollte man beim Selberkochen auf hochwertige, frische Zutaten achten und vorzugsweise Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau wählen. Ebenso wichtig: die Lebensmittel schonend zubereiten, damit Vitamine und Vitalstoffe weitgehend erhalten bleiben, und kein Salz und scharfe Gewürze verwenden.

Praktisches Thermo-Essglas für unterwegs

Sinnvoll ist es, mehrere Portionen vorzukochen und einzufrieren. Im Kühlschrank kann die Beikost bis zu 24 Stunden aufbewahrt werden, zum Beispiel in einem speziellen Essgläschen, das sich gut für die Spazierausfahrt mit dem Nachwuchs mitnehmen lässt. Im Thermo-Essglas Emeal etwa bleiben Gemüse- und Obstbreie frisch. Da das schadstofffreie Essglas gut geschützt zusammen mit einem plastikfreien Babylöffel in einem Thermobecher steckt, können die Kleinen auch unterwegs eine warme Mahlzeit essen. Das spülmaschinenfeste Gläschen, das unter www.emil-die-flasche.de bestellt werden kann, lässt sich nach der Reinigung immer wieder neu mit Babys Lieblingsbrei befüllen. Anders als in Mehrweggefäßen aus Metall oder Plastik können sich keine schädlichen Keime und Bakterien festsetzen. Rezepte für Babybreie finden Eltern im Internet. Eine Broschüre mit dem Essens-Fahrplan fürs erste Lebensjahr und einfachen Rezepten kann man beispielsweise bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung unter www.ble-medienservice.de kostenlos bestellen.

Mit Spaß und Erfolg durch die Schulzeit

So werden Mathe und Englisch zum Kinderspiel
 
Viele Kinder brauchen gezielte Förderung, um
den Spaß am Lernen nicht zu verlieren.
Foto: djd/KUMON
(djd). Die beste Formel für erfolgreiches Lernen lautet: können plus wollen. So erleben Eltern tagtäglich, wie ihnen ihr Nachwuchs "Löcher" in den Bauch fragt und mit einem beinahe unstillbaren Wissensdurst die Welt entdecken will. Diese Motivation fürs Lernen beizubehalten, ist die wichtigste Grundlage für eine gelungene Schulkarriere. Englisch und Mathematik in Kindergarten und Vorschule? Wenn Lernen von Anfang an positiv besetzt ist, stellen die neue Sprache oder das Jonglieren mit Zahlen kein Problem dar. Es macht den Kindern sogar richtig Spaß. Viele Eltern suchen nach Möglichkeiten, ihre Sprösslinge auf die beste Weise zu fördern. Sie möchten ihnen dabei helfen, leicht und locker an Lernstoff heranzugehen und eigenständig Wissen zu erwerben, denn wer stolz auf seine positiven Ergebnisse blickt, geht auch gerne in die Schule.

Mit abgestimmten Materialien "Lernhunger" stillen

Moderne Lerncenter und Nachhilfeprogramme sind die ersten Anlaufstellen, um Schulproblemen vorzubeugen und sie aus dem Weg zu räumen. So hat Sengül aus Neuss mit Kumon professionelle Hilfe für ihre siebenjährige Tochter gefunden: "Kayra hat nicht nur tolle Noten und kommt schnell voran in Mathematik. Sie hat gelernt, Verantwortung für ihre Pflichten zu übernehmen und in Englisch ist sie nun die Klassenbeste." Das auf Englisch und Mathematik spezialisierte Programm unterscheidet sich von der klassischen Nachhilfe darin, dass es die Eigeninitiative fördert und Werkzeuge an die Hand gibt, anhand derer sich mit Freude lernen lässt. Während die Kids im Lerncenter üben, wie sie gezielt an Unterrichtsstoff herangehen und sich selbst fürs "Pauken" motivieren, stehen die Eltern ihnen zu Hause zur Seite, beantworten Fragen und kontrollieren die Aufgaben, die der Nachwuchs zu erledigen hat.

Den Lern-Flow am eigenen Leib erleben

Eine kostenfreie Einstufung zeigt den Wissensstand des Schülers, ein "Instructor" achtet darauf, dass sein Schützling in seinem optimalen Lernbereich arbeitet, Lücken geschlossen werden und Konzentration aufgebaut wird. Im Programm für Englisch lernen die Kinder zunächst intuitiv, wie sie auch die Muttersprache erlernen: Durch das Hören wird das Hörverstehen ausgebildet, durch Nachsprechen die Aussprache geschult. Familien, die sich inspirieren lassen wollen, finden weitere Informationen zum  Lernprogramm unter www.kumon.de. Wer das Lerncenter besucht, erlebt oft, wie sich ein Flow in Gang setzt, die Schüler gehen völlig in ihrem Tun auf. So berichtet etwa Mats aus Freiburg-Wiehre: "Früher mochte ich Mathe nicht, jetzt ist es mein absolutes Lieblingsfach."

Ist das Kind ganz Ohr?

Eltern sollten bei ihren Kindern stets sorgfältig auf gutes Hören achten

Hörst du auch die leisen Töne? Eltern sollten das
Hörvermögen ihrer Kinder aufmerksam beobachten.
Foto: djd/Phonak/Getty Images/Neustockimages
(djd). Vor allem Eltern kleinerer Kinder können ein Lied davon singen: Kaum ist der eine Schnupfen abgeklungen, steht schon der nächste Infekt ins Haus. Zwar ist eine Erkältung meist harmlos. Doch gerade bei den Jüngsten sollte man aufmerksam sein, vor allem, was die Ohren angeht. Denn Infektionen gehören zu den häufigsten Auslösern erworbener Hörminderungen.

Kinderohren brauchen Schutz

Bei Kindern haben Viren und Bakterien leichtes Spiel. Ihr Immunsystem muss sich erst entwickeln - acht bis zwölf Infekte pro Jahr gelten als normal. Dass im Rahmen von Erkältungskrankheiten die Ohren häufig in Mitleidenschaft gezogen werden, liegt aber auch an den anatomischen Besonderheiten. "Bei Kindern ist, anders als bei Erwachsenen, die Verbindung zwischen Nasen- und Rachenraum kürzer. So können Bakterien schneller ins Mittelohr aufsteigen", erklärt Marco Faltus, Leiter der Abteilung Audiologie des Schweizer Hörgeräte-Herstellers Phonak. "Schwellen die Schleimhäute im Nasen-Rachenraum an, kann Sekret unter Umständen nicht vollständig abfließen." Verfestigt sich das Sekret, sprechen HNO-Ärzte von einem Paukenerguss, der das Hören beeinträchtigt. Eine weitere Gefahr: Sekret, das nicht abfließen kann, bietet Erregern von Mittelohrentzündungen einen Nährboden. Wird diese nicht erkannt, besteht die Gefahr, dass die Hörsinneszellen geschädigt werden.

Lieber einmal öfter zum Arzt

Wenn Kinder verzögert auf Ansprache reagieren, ihr Hörspiel lauter stellen oder bestimmte Buchstaben beim Sprechen plötzlich "verschlucken", sollte der HNO-Arzt aufgesucht werden. Ein Paukenerguss lässt sich meist medikamentös, in hartnäckigen Fällen auch durch eine kleine OP entfernen. Normalerweise kommt das Hörvermögen umgehend zurück. Bleibt eine Hörminderung bestehen, sollte über ein Hörgerät beraten werden, denn nur über gutes Hören kann auch der Spracherwerb erfolgen. Kinder mit einer nicht versorgten Schwerhörigkeit haben nachweislich nicht nur Probleme, Wörter richtig zu verstehen und auszusprechen - das gesamte Lernen, die Konzentration und auch das soziale Miteinander werden beeinträchtigt.
Weil Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, gibt es für sie spezielle Hörgeräte. Modelle wie etwa "Phonak Sky" sind robust, leicht zu bedienen und in vielen Lieblingsfarben erhältlich. Angepasst werden sie idealerweise von Hörakustikern, die auf Kinderohren spezialisiert sind - sogenannte Pädakustiker. Unter www.phonak.de gibt es weitere Informationen sowie eine Adressliste qualifizierter Akustiker.

Besser nicht anstecken

Kindergartenzeit: So kann sich der Nachwuchs vor Infekten schützen

Während der Kindergartenzeit steckt sich der
Nachwuchs häufig mit Infekten an.
Foto: djd/Emil/andriy brazhnykov-fotolia
(djd). Husten, Schnupfen, Magen-Darm-Infekte oder gar Kinderkrankheiten wie Windpocken: Sobald der Nachwuchs die Kinderkrippe oder den Kindergarten besucht, gehören Erkrankungen zum Familienalltag dazu. Die Mädchen und Jungen bringen die Infekte mit nach Hause und stecken nicht selten auch Geschwister und Eltern beim Kuscheln und Trösten an. "Kleine Kinder haben noch kein ausgereiftes Immunsystem und können den Erregern wenig entgegensetzen", erklärt Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Mit ein paar Maßnahmen könne man die Sprösslinge allerdings zumindest vor einigen Infekten schützen.

Gründliches Händewaschen und eigene Trinkflasche

Im Kindergarten sind die Kleinen auf engem Raum zusammen. Sie haben Körperkontakt, husten andere Kinder an und spielen gemeinsam mit Bauklötzen. Eine einfache und effektive Methode, um zu verhindern, dass sich die Erreger überall verbreiten, ist das gründliche Händewaschen für mindestens 15 bis 20 Sekunden. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte empfiehlt dafür warmes Wasser und Flüssigseife. Auch die Bereiche zwischen den Fingern, unter den Nägeln und am Handgelenk sollten nicht vergessen werden. Abgetrocknet wird idealerweise mit einem Einmalhandtuch im Kindergarten. Zuhause sollte jeder sein eigenes Handtuch haben. Getränke geben Eltern ihren Sprösslingen am besten in einer eigenen Trinkflasche mit, die sich leicht reinigen lässt wie etwa Emil-die Flasche. Die hygienische Glasflasche ist ebenso wie der abnehmbare Schraubverschluss spülmaschinenfest. Sie steckt bruchsicher in einem stabilen Thermobecher mit Stoffhülle, der dafür sorgt, dass die Getränke lange Zeit kühl oder warm bleiben. Ist die Stoffhülle verschmutzt, kann sie problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Die Trinkflasche kann in verschiedenen Größen zum Beispiel unter www.emil-die-flasche.de bestellt werden.

Nicht krank in den Kindergarten

Zudem sollten Eltern ihren Kindern beibringen, in die Armbeuge statt in Hand zu niesen oder zu husten. Vor Ansteckung mit Kinderkrankheiten wie Masern und Windpocken können Impfungen schützen. Eltern können sich hier an den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission orientieren. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft sowie eine vitaminreiche Ernährung helfen, das Immunsystem zu stärken. Hat es die Kleinen doch mal erwischt, sollte man ihnen einige Tage Ruhe gönnen - auch um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Bei Fieber, Durchfall und Erbrechen sollten die Kinder auf alle Fälle zu Hause bleiben.

Kinderkrankheiten - Kinder bereits vor dem Kita-Eintritt schützen

Interview: Kita-Leiterin Monika Klix über Schutz im Alltag mit Kindern

Hohes Ansteckungsrisiko vor allem in
Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten.
Foto: djd/GlaxoSmithKline/iStockphoto/vgaijc
(djd). Kinderkrankheiten wie Masern oder Windpocken kommen weltweit vor und sind hochansteckend. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, alle Kinder ab dem vollendeten 11. Lebensmonat gegen Kinderkrankheiten wie Masern und Windpocken zu impfen. Für den vollständigen Impfschutz sind zwei Impfdosen nötig. Gerade die Windpockenimpfung wird aber nicht immer wahrgenommen. Im Interview erklärt die Kölner Kita-Leiterin Monika Klix, warum Kleinkinder in Gemeinschaftseinrichtungen unbedingt vor einer Windpocken-Infektion geschützt werden sollten.

Frau Klix, Sie leiten nun seit 19 Jahren eine Kita. Wie hat sich die Zahl der Windpocken-Infektionen an Ihrer Einrichtung entwickelt?

Vor der Impfempfehlung durch die STIKO hatten wir viele Fälle von Windpocken. Ein krankes Kind konnte schnell einen Großteil der Gruppe anstecken. Mit Umsetzung der Impfempfehlung sind die Fälle deutlich zurückgegangen. In unserer Kita gibt es zum Glück eine hohe Durchimpfungsrate bei den Kindern und dadurch sehr wenige Windpocken-Ausbrüche. Ich weiß aber von anderen Einrichtungen, dass die Zahlen in den letzten zwei Jahren wieder ansteigen, weil Eltern die Erkrankung nicht ernst nehmen und nicht impfen.

Seit 2015 müssen Eltern beim Kita-Eintritt der Kinder eine Impfberatung beim Arzt vorweisen. Wie funktioniert die Umsetzung in der Praxis?

Die Eltern müssen einen schriftlichen Nachweis über die Impfberatung vorzeigen. Dazu gibt es ein Formblatt beim Kinderarzt. Es gibt allerdings für Kitas bisher keine einheitliche Regelung für Eltern, die diese Impfberatung versäumt haben.

Der Nachweis der Impfberatung wurde ja kontrovers diskutiert. Wie stehen Sie dazu?

Grundsätzlich liegt mir als Leiterin einer Kita das Wohl der Kinder am Herzen. Da Impfungen zum Schutz aller Kinder beitragen und durch viele geimpfte Kinder Krankheitsausbrüche verhindert werden können, halte ich sie für wichtig. Für Eltern, die vor dem Eintritt des Kindes in eine Kita vielleicht aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit nicht alle Impfungen durchgeführt haben, halte ich eine verpflichtende Impfberatung für sinnvoll.

Worauf sollten Eltern vor Kita-Eintritt achten?

Besonders Eltern von jungen Kindern sollten sich frühzeitig von ihrem Arzt über verfügbare Schutzmöglichkeiten informieren. Bei Kleinkindern muss sich das Immunsystem noch aufbauen. Sie sind besonders anfällig für Krankheiten. Daher sollten Eltern die zeitgerechten Impftermine gut im Blick haben. Viele Eltern wollen ihre Kinder impfen lassen, versäumen aber Termine oder wollen nicht impfen lassen, beispielsweise weil das Kind gerade krank ist. Impftermine sollten unbedingt nachgeholt werden. Nur so sind die Kleinen bestens für die Kita vorbereitet.

Volle Kraft für kleine Wirbelwinde

Leiden Kinder häufig unter Durchfall, sollten Eltern die Ursachen klären lassen

Ohne hartnäckigen Durchfall können Kinder
unbeschwert toben und die Welt entdecken.
Foto: djd/CTX/Getty
(djd). Kinder toben gerne und erforschen die Welt, aber wenn es im Bauch schmerzt, gehen auch die größten Entdecker auf Tauchstation. Darmprobleme und Durchfall sind bei kleinen Kindern nicht selten, denn ihr Verdauungssystem ist empfindlicher als bei Erwachsenen. Die häufigste Ursache sind Magen-Darm-Infektionen, aber auch Stress oder ein übermäßiger Obstverzehr können die Verdauung kurzfristig aus dem Tritt bringen. Meist ist die Sache dann mit Tee und Zwieback schnell überstanden.

Bei Dauerbeschwerden zum Arzt

Wird der Durchfall allerdings zum Dauerproblem, können auch ernsthaftere Erkrankungen dahinterstecken. So empfiehlt es sich, bei Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) zeitnah einen Arzt aufzusuchen. Denn anhaltender Durchfall kann Kinder schnell schwächen und ihre Belastbarkeit und Lebensfreude beeinträchtigen.

Tritt hartnäckiger oder wiederkehrender Durchfall auf, auch zusammen mit Sehproblemen durch eine Trübung der Augenlinse wie Grauer Star, kann die seltene Stoffwechselerkrankung Cerebrotendinöse Xanthomatose (CTX) der Auslöser sein. Dabei handelt es sich um einen Gendefekt, der den Gallensäurestoffwechsel stört. Durch die einhergehende Störung des Fettstoffwechsels können sich Lipide wie Cholesterin in den Organen des Körpers ablagern, wo sie mit der Zeit zu schweren Schäden führen können. Die ersten Symptome können neben einer Neugeborenen-Gelbsucht langanhaltender Durchfall sein, im Schulkindalter kann ein Grauer Star hinzukommen. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig erkannt, so können im Erwachsenenalter u.a. eine vorzeitige Osteoporose, Demenz oder gelblich-weiße Hautveränderungen (v.a. an Knie, Ellenbogen oder Achillessehne) hinzukommen. Unbehandelt liegt die Lebenserwartung nur bei 50 bis 60 Jahren.

Frühe Behandlung kann CTX aufhalten

Gerade weil CTX so selten ist, wird sie nach wie vor sehr spät erkannt - im Durchschnitt erst 15 Jahre nach den ersten Anzeichen. Dabei lässt sich die Krankheit mit einem einfachen Labortest bestimmen. Zur Behandlung wird dann dauerhaft künstliche Gallensäure verabreicht, die das Fortschreiten der Symptome aufhalten kann. Dafür gilt: je früher, desto besser. Wenn Eltern bei ihrem Kind den Verdacht auf CTX haben, sollten sie daher frühzeitig den Kinderarzt darauf ansprechen.

Lieb und teuer

Für Spaß und Bildung der Kinder geben Eltern einiges aus, Vorsorge kommt zu kurz

Für ihre Kinder wollen die Deutschen nur das Beste
- und geben entsprechend viel Geld für Spaß und Bildung
des Nachwuchses aus.
Foto: djd/Gothaer Versicherungsbank/istock
(djd). Kinder sind uns lieb - und teuer. Neben Wohnung, Essen und Kleidung geben die Bundesbürger einiges aus, damit Spaß und Bildung beim Nachwuchs nicht zu kurz kommen. 89 Prozent der Eltern beispielsweise kaufen ihren Kindern Bücher, 81 Prozent bezahlen ihren Sprösslingen eine Mitgliedschaft in einem Sportverein oder Sportkurse. Ein Handy oder Smartphone finanzieren 69 Prozent ihren Kindern. Diese Zahlen ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer Versicherung. Nachmittagsbetreuung oder einen Babysitter zahlen demnach knapp über die Hälfte der Eltern für ihr Kind, 44 Prozent finanzieren ihren Sprösslingen Musikunterricht und 37 Prozent lassen ihre Kids an kostenpflichtigen außerschulischen Bildungsangeboten wie Sprachunterricht teilhaben oder beauftragen einen Nachhilfelehrer.

Bei der Vorsorge gibt es teilweise große Defizite

Für ihre Kinder wollen die Deutschen also nur das Beste - und fürchten sich entsprechend vor Krankheiten des Nachwuchses. Krebserkrankungen (59 Prozent) und die Invalidität durch einen Unfall (53 Prozent) nehmen dabei die beiden vorderen Plätze ein. Fast zwei Drittel der Eltern besitzen dementsprechend eine private Kinder-Unfallversicherung. "Bei der Unfallversicherung wird bei Invalidität entweder ein einmaliger Kapitalbetrag ausbezahlt, um etwa teure Spezialbehandlungen zu finanzieren, oder eine monatliche, zumeist lebenslange Rente, um beispielsweise ein Einkommen zu ersetzen", erklärt Ralf Mertke, Experte für Unfallversicherungen bei der Gothaer.

Die Umfrage ergab allerdings auch, dass die Absicherung über Einmalzahlungen nach einem Unfall zwar hoch ist - dass es aber gerade im Bereich der Vorsorgeprodukte größere Defizite gibt. Denn nur elf Prozent der Eltern haben für ihre Kinder eine Kinder-Invaliditätsversicherung oder eine Funktionsinvaliditätsversicherung abgeschlossen, die bei einem Unfall oder einer Krankheit in Form einer Rente leistet. Auch eine private Rentenversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Pflegezusatzversicherung haben nur wenige Eltern für den Nachwuchs vereinbart.

Regelmäßige finanzielle Unterstützung erleichtert den Alltag

Dabei kann eine regelmäßige finanzielle Unterstützung sowohl bei bleibenden Unfallschäden als auch bei Krebserkrankungen den Alltag immens erleichtern. Die "Gothaer Unfallrente Plus" etwa leistet sowohl bei Unfallschäden als auch Krebserkrankungen monatliche Zahlungen, die "Zukunftsvorsorge" des Kölner Anbieters enthält eine Berufsunfähigkeits-Option für Kinder ab 15 Jahren.

Raus aus dem Babystress

Pekip, Schwimmkurs, Musikschule - was brauchen die Kleinsten wirklich?

Termine mit Baby sollten nicht in Stress ausarten.
Eltern können ruhigen Gewissens Kurse auswählen,
an denen sie selbst auch Freude haben.
Foto: djd/IKK classic/Getty
(djd). Die ersten Monate mit Baby einfach genießen, sich in Ruhe aneinander gewöhnen, mal keine Termine haben - immer mehr jungen Eltern fällt das schwer. Denn in vielen Köpfen hat sich die Vorstellung festgesetzt: Wer sein Kind liebt, fängt möglichst früh damit an, es zu fördern. Und es ist gar nicht so einfach, sich nicht von den Müttern und Vätern anstecken zu lassen, die von Pekip-Kursen, Babymassage und musikalischer Früherziehung schwärmen - Tipps für das erste Lebensjahr.

- Weniger ist mehr: Es braucht seine Zeit, bis sich der Alltag mit Baby eingespielt hat - bis Schlafen, Essen und wache Phasen einen Rhythmus gefunden haben. Ist das der Fall, kann es erst einmal mit einem Kurs losgehen. "Babys brauchen noch kein Freizeitprogramm", rät Melanie Gestefeld von der IKK classic. "Ein Termin pro Woche genügt völlig."

- Das passt zum Baby: Einem unruhigen Kind kann zum Beispiel die Babymassage dabei helfen, sich zu entspannen. Pekip ("Prager-Eltern-Kind-Programm") wird besonders neugierigen Kindern gefallen, weil dabei die Wahrnehmung mit Materialien wie Tüchern oder Federn gefördert wird. Bei Fragen ist der Kinderarzt der richtige Ansprechpartner. Durch die Neustrukturierung der Vorsorgeuntersuchungen und das neue "Gelbe Heft" ist die kindliche Entwicklung noch näher in den Fokus gerückt. Weitere Informationen zum Thema Vorsorge gibt es beispielsweise unter www.ikk-classic.de/Vorsorge.

- Machen, was auch den Großen gefällt: Es nützt nichts, wenn Mama sich nur widerwillig zum Babyschwimmen aufrafft und Papa wenig Freude an Rasseln und Trommeln in der Gruppe hat. Wirklich sinnvoll sind Kurse, die allen gefallen, denn dann haben sie auch positive Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Beziehung.

- Kontakte knüpfen: Meistens lernt man schon im Geburtsvorbereitungskurs oder in der Rückbildung andere Eltern in der gleichen Lebenssituation kennen. Was spricht dagegen, eine eigene kleine Krabbelgruppe zu gründen? Besonders viel lernen Kinder nämlich - von Kindern.

Endlich Schulkind

Einschulung: Tipps für die Vorbereitung und für originelle Geschenke

Ein Schritt in die Erwachsenenwelt: Sichere
Kindermesser kommen als Präsent garantiert gut an.
Foto: djd/Victorinox
(djd). Vor einigen Wochen noch im Kindergarten und jetzt schon Schulkind - da fühlt man sich gleich viel "größer". Der erste Schultag stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg in die Erwachsenenwelt dar, schon Tage vorher wächst die Aufregung spürbar. "Umso wichtiger ist es für Eltern, ihrem Kind Nervosität und eventuelle Ängste zu nehmen", so Journalistin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Schließlich soll der Tag der Einschulung zu einer schönen Erinnerung für Eltern und Kind werden. Gerade in den ersten Wochen sollten sich Eltern auch viel Zeit nehmen, um mit ihrem Kind über seine Schulerlebnisse zu sprechen. Schließlich prasselt viel Ungewohntes auf die Erstklässler ein, was erst einmal verarbeitet werden will.

Ideen für die Schultüte

Was der Nachwuchs schon kennt, ist mit weniger Ängsten verbunden. Daher ist es gut, vorab einige Male den Schulweg abzugehen und wenn möglich auch das Schulgelände zu besuchen. Unverzichtbar ist zum großen Tag die Schultüte, die mit nützlichen Präsenten prall gefüllt wird. Der Malkasten darf dabei ebenso wenig fehlen wie eine farbenfrohe Dose fürs Pausenbrot oder auch die schon lange gewünschte CD des Lieblingssängers. Süßigkeiten hingegen sollte man eher zurückhaltend in die Schultüte packen. Willkommen sind auch Symbole, die zum Erwachsenwerden dazugehören - wie beispielsweise ein erstes eigenes Taschenmesser. Besonders sicher sind spezielle Varianten wie etwa das Modell "My First Victorinox": Die Klinge ist kurz und hat eine abgerundete Spitze, sodass sie auch in Kinderhänden sicher ist.

Gerüstet für Outdoor-Abenteuer

Zugleich ist das Kindermesser ein vollwertiger Begleiter etwa bei Waldtouren mit dem Papa: Gleich neun Funktionen sind integriert - genug für spannende Outdoor-Abenteuer, für Schnitzarbeiten oder auch, um mal eine Schraube am Kinderfahrrad festzuziehen. Unter www.victorinox.com gibt es mehr Informationen und Bezugsquellen. Dabei sollte dem Lernanfänger klar sein, dass das Messer tagsüber zu Hause bleibt - feste Regeln gehören zum Schulalltag schließlich dazu.

Fünf goldene Regeln fürs Taschengeld

So lernen Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Geld

Fester Termin, feste Summe: An bestimmte
Regeln rund ums Taschengeld sollten sich
Eltern und Kinder gleichermaßen halten.
Foto: djd/geld-und-haushalt.de
(djd). Praxis ist die beste Übung - das gilt auch und gerade, wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit Geld geht. Eltern sind daher gut beraten, ihre Kinder frühzeitig an die Finanzplanung heranzuführen: "Wie viel Geld steht mir zur Verfügung, wie teile ich es mir sinnvoll ein und wie lange muss ich sparen, um mir einen größeren Wunsch erfüllen zu können?" Diese und ähnliche Fragen werden Kinder und Jugendliche schnell beschäftigen, wenn sie mit ihrem eigenen Taschengeld wirtschaften müssen. Wichtig dabei: Eltern und Kinder sollten vorher eine klare Vereinbarung aufstellen, an die sie sich konsequent halten.

Regeln für Eltern und Kinder

Die Experten des Beratungsdienstes Geld und Haushalt beispielsweise haben fünf goldene Regeln aufgestellt, die Eltern und Kindern Orientierung geben können:

1. Einen festen Rhythmus und einen festen Betrag vereinbaren - das Taschengeld gibt es dann immer am selben Wochentag und in fester Höhe, die mit dem Alter des Kindes allmählich steigen kann.

2. Die Kinder sind ihr eigener "Finanzminister" und können frei entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben.

3. Das Taschengeld ist eine feste Vereinbarung und darf nicht als Druck- oder Erziehungsmittel eingesetzt werden. Das Geld wird also nicht einfach von den Eltern gestrichen, wenn der Nachwuchs mal etwas "ausgefressen" hat.

4. Einen "Nachschlag" gibt es nicht. Wenn das Taschengeld schon nach zwei, drei Tagen ausgegeben ist, muss das Kind bis zum nächsten Auszahlungstermin warten.

5. Ist das Kind etwas größer und verdient vielleicht schon in den Ferien eigenes Geld, ist ein Girokonto auf Guthabenbasis empfehlenswert.

Mehr Informationen gibt es im "Fahrplan Taschengeld", den Eltern kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de anfordern können. Hier gibt es auch den Link zur kostenfreien App "Finanzchecker": Jugendliche und Berufsstarter behalten damit bequem am Smartphone den Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben.

Wie viel Taschengeld ist sinnvoll?

Neben den Grundregeln interessieren Eltern natürlich auch viele praktische Fragen: Ab welchem Alter ist Taschengeld sinnvoll und wie viel darf es sein? "Das erste Taschengeld ist durchaus schon im Vorschulalter möglich, dann kann man ungefähr bei 50 Cent bis 1 Euro pro Woche beginnen", so Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt. Wann Eltern ihrem Kind das erste eigene Geld anvertrauen, hänge immer von dessen persönlichem Entwicklungsstand ab, so die Expertin. Mit zunehmendem Alter der Kinder steigen auch die empfohlenen Taschengeldbeträge.

Kinder, ist das kalt!

Warum Hautpflege für die Kleinsten auch in der kühlen Jahreszeit so wichtig ist

Der passende Schutz sorgt dafür,
dass der Winterspaß an der
frischen Luft keine bösen Folgen
für die Haut hat.
Foto: djd/Paedi Protect GmbH/Thinkstock
(djd). Kinderhaut ist gerade in den ersten Lebensjahren sehr empfindlich - sie ist rund einen Zentimeter dünner als die von Erwachsenen. Deshalb müssen Pflegeprodukte in Herbst und Winter besonders gut vor Kälte schützen. Und bei den Inhaltsstoffen gilt: Weniger ist oftmals mehr.

Cremes ohne Duftstoffe

Generell ist es angenehm, wenn Babyöl, Shampoo und Co. gut riechen. Doch gerade die Duftstoffe sind es, die häufig für Irritationen sorgen, bemängelt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB). Immer mehr Hersteller verzichten daher bei ihren Erzeugnissen bewusst auf duftende Zusätze, dazu zählen die "Paediprotect"-Cremes (erhältlich in Apotheken). Die Wind- und Wettercreme mit Lichtschutzfaktor 15 ist selbst für sehr trockene Haut geeignet.

Pflanzliche Öle wie Kamille oder Ringelblume (Calendula) können im Übrigen ebenfalls zu Irritationen führen. Als besonders verträglich haben sich stattdessen Nachtkerzen-, Mandel- und Hagebuttenkernöl erwiesen. Sie versorgen die Haut mit schützendem Fett, das nötig ist, um bei niedrigen Temperaturen die natürliche Barrierefunktion aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig können sie Feuchtigkeit in der Haut binden, die bei trockener Heizungsluft sonst schnell verloren geht. Eine Übersicht weiterer gut verträglicher, pflegender Inhaltstoffe gibt es beispielsweise unter www.windundwettercreme.de.

Erst testen, dann cremen

Egal, ob Cremes aus der Apotheke oder aus dem Drogeriemarkt kommen, man sollte sie zunächst gut prüfen: "Um Unverträglichkeiten möglichst sicher auszuschließen, sollten sie zunächst auf einem kleinen Hautareal getestet werden, etwa in der Ellenbeuge", rät Katja Schneider, Gesundheitsexpertin vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Zeigen sich dort auch 48 Stunden nach der Anwendung keine Rötungen oder Quaddeln, seien in der Regel keine weiteren Reaktionen zu erwarten. Treten doch einmal Hautveränderungen auf, kann der Hautarzt testen, welche Inhaltstoffe dafür verantwortlich sind. Laut DAAB können mittlerweile 26 allergieauslösende Duftstoffe einzeln geprüft werden.